Der Aufbau eines Wasserbettes
Ein Wasserbett ist relativ einfach aufgebaut, jedoch komplexer, als man auf den ersten Blick vermuten könnte. So muss die Matratze ja den Druck verteilen, der durch die Liegenden entsteht, was dank des Wassers besser als mit anderen Medien funktioniert, weswegen die ergonomischen Eigenschaften von Wasserbetten optimal sind. Da es drucklos befüllt ist, muss die Matratze zwar den Druck, der durch die Wasserverdrängung entsteht, aushalten, die modernen Matratzen können jedoch ein Vielfaches an Belastung tragen, so dass auch eine Kissenschlacht mit der ganzen Familie keine Gefahr für die Matratze darstellt.
Unter der Matratze befindet sich die Sicherheitswanne, die im Falle einer Undichtigkeit das Wasser auffängt und so die Wohnung vor einem Wasserschaden schützt. Darunter liegt die Flachheizung, die das Wasser in der Matratze temperiert und somit eine angenehme und gleichmäßige Temperatur des Wassers sicher stellt. Die Matratze selber ist in eine Schaumstoffeinfassung eingelassen, die die Seiten stabilisiert und zusätzlich die Wärme dämmt. Oben auf der Matratze befindet sich eine Auflage aus Seide, Baumwolle, Wolle oder anderen Materialien, die abnehmbar und waschbar ist und somit auch problemlos in der Waschmaschine gereinigt werden kann.
Wem die Wasserbewegung, der Wellengang des Bettes nicht behagt, der kann aus verschiedenen Dämpfungsgraden wählen, die die Wasserbewegung abfedern und somit ein immer mehr an eine konventionelle Matratze erinnerndes Liegegefühl vermitteln. Viele Besitzer von Wasserbetten bevorzugen jedoch eine mittlere Dämmung, um die charakteristische Wellenbewegung zu erhalten und zu genießen.
Dieses ist jedoch wie vieles eine Frage der persönlichen Vorlieben und kann am besten durch ein Probeliegen auf verschiedenen gedämpften Matratzen verglichen und entschieden werden. Und falls im Ehebett verschiedene Vorlieben bestehen sollten, so ist dieses durch ein getrenntes Matratzensystem zu realisieren, in dem jeweils Temperatur und Dämpfung individuell eingestellt werden können, so wie es den jeweiligen Wünschen und Ansprüchen entgegen kommt, damit jeder gut schlafen kann.
by Andreas Mettler
presse[at]mettlerweb[dot]de
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findur, am 02. May 2009 in Bauen und Wohnen
Ein Wasserbett ist relativ einfach aufgebaut, jedoch komplexer, als man auf den ersten Blick vermuten könnte. So muss die Matratze ja den Druck verteilen, der durch die Liegenden entsteht, was dank des Wassers besser als mit anderen Medien funktioniert, weswegen die ergonomischen Eigenschaften von Wasserbetten optimal sind. Da es drucklos befüllt ist, muss die Matratze zwar den Druck, der durch die Wasserverdrängung entsteht, aushalten, die modernen Matratzen können jedoch ein Vielfaches an Belastung tragen, so dass auch eine Kissenschlacht mit der ganzen Familie keine Gefahr für die Matratze darstellt.
Unter der Matratze befindet sich die Sicherheitswanne, die im Falle einer Undichtigkeit das Wasser auffängt und so die Wohnung vor einem Wasserschaden schützt. Darunter liegt die Flachheizung, die das Wasser in der Matratze temperiert und somit eine angenehme und gleichmäßige Temperatur des Wassers sicher stellt. Die Matratze selber ist in eine Schaumstoffeinfassung eingelassen, die die Seiten stabilisiert und zusätzlich die Wärme dämmt. Oben auf der Matratze befindet sich eine Auflage aus Seide, Baumwolle, Wolle oder anderen Materialien, die abnehmbar und waschbar ist und somit auch problemlos in der Waschmaschine gereinigt werden kann.
Wem die Wasserbewegung, der Wellengang des Bettes nicht behagt, der kann aus verschiedenen Dämpfungsgraden wählen, die die Wasserbewegung abfedern und somit ein immer mehr an eine konventionelle Matratze erinnerndes Liegegefühl vermitteln. Viele Besitzer von Wasserbetten bevorzugen jedoch eine mittlere Dämmung, um die charakteristische Wellenbewegung zu erhalten und zu genießen.
Dieses ist jedoch wie vieles eine Frage der persönlichen Vorlieben und kann am besten durch ein Probeliegen auf verschiedenen gedämpften Matratzen verglichen und entschieden werden. Und falls im Ehebett verschiedene Vorlieben bestehen sollten, so ist dieses durch ein getrenntes Matratzensystem zu realisieren, in dem jeweils Temperatur und Dämpfung individuell eingestellt werden können, so wie es den jeweiligen Wünschen und Ansprüchen entgegen kommt, damit jeder gut schlafen kann.
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