Die Solaranlage zur Warmwassererzeugung
Die Solaranlage auf dem Dach oder auch im Garten, scheint eine Möglichkeit zu bieten, sich zumindest bei der Wärmeerzeugung für die Warmwasserbereitung von den dauernd steigenden Preisen für die fossilen Brennstoffe wie Öl und Gas zu verabschieden und so dem leeren Geldbeutel und der fortschreitenden Umweltverschmutzung entgegen zu wirken.
Dabei muss grundsätzlich zwischen zwei unterschiedlichen Versionen bei der Solaranlage unterschieden werden, die sich vor allem durch den technischen Aufwand des Betriebes klassifizieren. Die Solaranlage die rein zur Wärmeenergie Erzeugung bei der Warmwasserbereitung eingesetzt wird, benötigt deutlich weniger an Technik, als etwa eine Solaranlage die auch zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden kann. Es muss natürlich auch beachtet werden, dass der Einspareffekt entsprechend geringer ist.
Bei einem normalen Einfamilienhaus reicht es im Regelfall wenn auf einer Fläche von etwa 6 Quadratmetern Solarkollektoren, auf eine nach Süden ausgerichtete Dachfläche, installiert werden. Die Sonnenkollektoren werden über Rohrleitungen mit dem Warmwasserspeicher verbunden. Damit ein möglichst hoher solarer Deckungsgrad erreicht wird, sollte der Speicher als Schichtspeicher ausgeführt werden.
Durch den Schichtspeicher wird gewährleistet, dass eine Durchmischung von kaltem und warmem Wasser innerhalb des Speichers vermieden wird und so die hohen von der Solaranlage erbrachten Temperaturen im oberen Drittel des Speichers zur Verfügung stehen. Wer einen hohen Energieertrag auch in der Übergangszeit im Frühjahr und Herbst gewährleisten will, der sollte die Heizungsanlage mit einem zusätzlichen Pufferspeicher ausstatten.
Hierbei muss aber festgestellt werden, dass bei einer reinen Nutzung der Solaranlage für die Warmwasserbereitung beim Einsatz von Pufferspeichern, Kosten und Energieeinsparung normalerweise in keinem Verhältnis stehen. Derartig komplexe Anlagen sollten dann auch zur Unterstützung der Heizung verwendet werden.
Bei einer optimalen ausgeführten Solaranlage ist es so möglich bei der Warmwasserbereitung etwa 60 Prozent der Jahresenergiekosten für die Erzeugung der Wärmeenergie der Warmwasserbereitung einzusparen
by Jens Wertes
public [at] avexis [dot] de
Verwandte Artikel
bangolo, am 23. July 2008 in Bauen und Wohnen
Die Solaranlage auf dem Dach oder auch im Garten, scheint eine Möglichkeit zu bieten, sich zumindest bei der Wärmeerzeugung für die Warmwasserbereitung von den dauernd steigenden Preisen für die fossilen Brennstoffe wie Öl und Gas zu verabschieden und so dem leeren Geldbeutel und der fortschreitenden Umweltverschmutzung entgegen zu wirken.
Dabei muss grundsätzlich zwischen zwei unterschiedlichen Versionen bei der Solaranlage unterschieden werden, die sich vor allem durch den technischen Aufwand des Betriebes klassifizieren. Die Solaranlage die rein zur Wärmeenergie Erzeugung bei der Warmwasserbereitung eingesetzt wird, benötigt deutlich weniger an Technik, als etwa eine Solaranlage die auch zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden kann. Es muss natürlich auch beachtet werden, dass der Einspareffekt entsprechend geringer ist.
Bei einem normalen Einfamilienhaus reicht es im Regelfall wenn auf einer Fläche von etwa 6 Quadratmetern Solarkollektoren, auf eine nach Süden ausgerichtete Dachfläche, installiert werden. Die Sonnenkollektoren werden über Rohrleitungen mit dem Warmwasserspeicher verbunden. Damit ein möglichst hoher solarer Deckungsgrad erreicht wird, sollte der Speicher als Schichtspeicher ausgeführt werden.
Durch den Schichtspeicher wird gewährleistet, dass eine Durchmischung von kaltem und warmem Wasser innerhalb des Speichers vermieden wird und so die hohen von der Solaranlage erbrachten Temperaturen im oberen Drittel des Speichers zur Verfügung stehen. Wer einen hohen Energieertrag auch in der Übergangszeit im Frühjahr und Herbst gewährleisten will, der sollte die Heizungsanlage mit einem zusätzlichen Pufferspeicher ausstatten.
Hierbei muss aber festgestellt werden, dass bei einer reinen Nutzung der Solaranlage für die Warmwasserbereitung beim Einsatz von Pufferspeichern, Kosten und Energieeinsparung normalerweise in keinem Verhältnis stehen. Derartig komplexe Anlagen sollten dann auch zur Unterstützung der Heizung verwendet werden.
Bei einer optimalen ausgeführten Solaranlage ist es so möglich bei der Warmwasserbereitung etwa 60 Prozent der Jahresenergiekosten für die Erzeugung der Wärmeenergie der Warmwasserbereitung einzusparen
by Jens Wertes
public [at] avexis [dot] de
Home
Forum
Artikel schreiben
Hier werben