Golfschläger

Er ist das wichtigste Utensil beim Golfen: Der Golfschläger. Historisch gesehen beruht seine Existenz in gewisser Weise auf der Faulheit der frühen Golfer. Beim Golfen hat jede Bahn eine andere Beschaffenheit und Länge, so dass der Ball immer anders geschlagen werden und die Flugbahn immer neu berechnet werden muss. Doch anstatt nun viele unterschiedliche Schlagtechniken zu entwickeln, wurden lieber Unmengen unterschiedlicher Schläger erfunden.

Mit denen konnte man an jedem Loch elegant den passenden Schläger zücken und mit immer dem gleichen Schwung schlagen. Daraus entwickelte sich dann eine neue Kunst der Golfschläger-Technik, die richtigen Golfschläger zum richtigen Moment auszusuchen und ein angemessenes Set daraus zusammenzustellen – sogar als Element der Platzreife kann so etwas gefragt werden. Während der Jahrhunderte entwickelte sich natürlich auch die Golftechnik weiter und der Schlag an sich behielt seine Wichtigkeit, doch immer noch ist der Golfschläger ein entscheidendes Moment für den gesamten Golfsport.

Es gibt grundsätzlich die Auswahl von Holz, Putter und Eisen. Dazu kommen noch Varianten wie Driver, auch Holz 1 genannt, oder Fairwayholz, auch als Holz 3 bekannt. Auch das Hybrid und Pitching Wedge, Sand Wegde und Lob Wedge gehören zu den gängigen Golfschlägern, die in vielen Golfbags als Standard zu finden sind. Man kann ja natürlich gar nicht unendlich viele Schläger mit sich auf dem Golfplatz herumtragen, daher muss diese Auswahl sowohl der persönlichen Spielgewohnheit als auch den Gegebenheiten auf dem Platz entsprechen. Es gibt sogar Regeln, bei denen maximal 14 Schläger pro Spieler auf einem Turnier mitgenommen werden dürfen – sonst drohen der Fairness halber sogar direkt Strafschläge bis hin zur Disqualifikation bei wissentlichem Verstoßen.

by Andreas Mettler

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  1. Alex

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