Wenn der Winter Europa fest im Griff hat, erleben die Kanarischen Inseln die touristische Hochsaison. Temperaturen zwischen 20° und 24° in der Luft und Wassertemperaturen, die sich nur wenige Grad darunter bewegen, sind das optimale Mittel gegen Winterdepressionen. Und wenn in Südeuropa das Thermometer unerträgliche Höhen erklimmt, bietet die Inselgruppe ein entspanntes, angenehmes Klima, in dem man sich wohlfühlen kann.
Auf Platz drei von der Größe her landet Gran Canaria. Sie ist auch die bevölkerungsreichste Insel der Kanaren-Gruppe. Die Landschaft und die guten Witterungsverhältnisse haben sich unter Radfahrern längst herumgesprochen. Es gibt Radwandertouren für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis und sogar Angebote von Fahrradverleihern für geführte Radwandertouren. Die meisten Touristen übernachten in den Hotels oder einer Ferienwohnung Gran Canaria in der Nähe der Strände. Wer dem Touristentrubel etwas entfliehen will, sollte sich ins Inselinnere aufmachen. Die Kulturgeschichte Gran Canarias ist ebenso interessant. Auf den Spuren der steinzeitlich lebenden Ureinwohner, die wahrscheinlich aus Nordafrika auf die Insel übersiedelten, stößt man auf die bekannten Wohnhöhlen, die den Menschen Schutz boten.
In Gáldar befindet sich eine sehr sehenswerte bemalte Höhle, die Teil eines Museums ist. Dort wird auch ein Informationsfilm über das Leben der Ureinwohner gezeigt, wobei man viel Wissenswertes erfährt. Las Palmas ist ebenfalls einen Besuch wert. Sie ist die Hauptstadt und gleichzeitig die größte Stadt der Insel. Vom Hafen aus machen sich viele auf zu einer Erkundungstour der anderen Inseln der Gruppe. Bevor der Urlaub in einem Ferienhaus auf Lanzarote fortgesetzt wird, lohnt sich ein Stadtbummel über die von der Geschichte gezeichneten Plätzen und Straßen.
by Andreas Mettler
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