Induktionskochherd – Innovation in puncto Kochen

Induktionskochfeld bzw. -Kochherd basiert auf der Erzeugung der magnetischen Ströme in bezug auf den Boden des verwendeten Kochgeschirrs. Solche Kochfelder ist das modernste was der Markt des Küchengerätebaus zur Zeit einem Kochbegeisterten anbieten kann.

Wenn man das Herd an sich, geschichtlich gesehen, in den Vergleich zieht, kann man etwa folgendes daraus ableiten. Nach herkömmlichem Gas- und Elektroherd, kam das Ceran-Kochfeld mit einer Ceran-Oberfläche, was auch schon zahlreiche Vorteile einem Koch entgegengebracht hat. Cerankochfelder werden sehr schnell warm und geben somit diese Wärme auch konstant und gleichmäßig dem Kochgeschirr ab. Auf diese Art und Weise wurde vor Jahren die Kochkunst revolutioniert, was im Laufe der letzten Jahre einen sehr einfallsreichen und fortgeschrittenen Entwicklungsweg genommen hat. Das Stichwort lautet, wie oben schon beschrieben, Induktionskochfeld. Kochen auf einem solchen Kochherd bringt mit einigen Nachteilen zahlreiche Vorteile mit sich.

Das Kochfeld besteht aus Keramik, darunter aber befindet sich eine Spule, durch die der Strom fließt und somit, wie man das aus der Physik kennt, wird ein stetiges Magnetfeld erzeugt, was ja auch der ganze Trick bei diesem Induktionskochfeld ist. Dabei werden Frequenzen von 25-50 kHz erzeugt. Idealerweise darf auf solchen Kochfeldern nur Alugeschirr benutzt werden, was natürlich die meisten Haushalte nicht mehr in ihrem Assortiment des Kochgeschirrs haben. Es ist aber derzeit bei den herkömmlichen sich im Handel befindlichen Induktionskochfeldern möglich, dass auch Kochgeschirr mit einem magnetischen Boden zum Kochen in diesem Fall verwendet werden darf. Dieses magnetische Stromfeld mit einem Wechselstrom dehnt sich in allen Richtungen aus, da Wechselstrom seine Stromrichtung bekannter weise oftmals in einer Sekunde wechselt.

Der Einsatz von ferromagnetischen Böden im Kochgeschirr hat einzig und allein die Wirkung diesen erzeugten Wechselstrom, der sich in alle Richtungen verbreitet, zu bündeln und somit die Abstrahlung nach außen zu verhindern. Falls der Kauf eines ferromagnetischen Geschirrs ansteht, kann man solche Böden leicht überprüfen, indem man ein Magnet an den Boden des Kochgeschirrs heranhält und sieht, ob dieser magnetisch ist oder auch nicht. Ansonsten schaltet sich der Induktionsherd gar nicht ein oder ein angemachtes Kochfeld schaltet sich beim Erkennen eines nichtmagnetischen Kochgeschirrs einfach von selbst aus. Vorteilhaft bei diesem Herd ist es, dass die Kochplatte relativ kühl bleibt, da die erzeugte Wärme nur solange vorhanden ist, solange der Topf auf dem Herd steht.

Das Vorwärmen von diesem Kochfeld geht schneller vonstatten, so dass man energiesparend beim Kochen vorgeht. Das Saubermachen der Kochfläche fällt einem Koch viel leichter, als bei den herkömmlichen Kochplatten, da nur begrenzte Kochfläche und zwar unter dem Topfboden erwärmt wird. Das Vermeiden des Überkochens wie man das von einem Gasherd her kennt, wird hier gegeben, wobei die erzeugte Wärme nur gezielt und unter dem Kochtopfboden existiert. Solche Kochfelder eigenen sich optimal zum Kochen mit einem Schnellkochtopf, was auch eine immense Kochzeit-Einsparnis hervorbringt.

Zu den einigen Nachteilen des Induktionskochfeldes kann man hinzufügen, dass man das eigene Küchenassortiment an Kochgeschirr beim Einsatz solche Kochflächen komplett neu einkaufen muss. Herkömmliche Edelstahltöpfe und Keramikkochgeschirr, demnach alles was kein Strom leitet, kann hierbei nicht verwendet werden. Der Nachteil, der aus hohen Anschaffungskosten für solche Kochflächen entsteht, soll auch berücksichtigt werden. Bei den Preisen merkt man deutliche Unterschiede, was sicherlich auch auf die Qualität und den Hersteller zurückzuführen ist. Es geht bei ca. 550 Euro mit einem Siemens Indunktionskochfeld los und endet bei weit über 1000 Euro teuren Kochfeldern. Letztendlich bieten die teuersten Induktionskochfelder auch die meiste Ausstattung solcher Kochplatten.

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