Schlagwort Elektrosmog

Der Radiowecker steht auf dem Nachttisch, der Fernseher an der Wohn- oder Schlafzimmerwand. In der Küche finden Küchenmaschine, Herd, Ofen, Mikrowelle, Mixer und ein Radio ihren Platz. Das Handy haben viele sowieso fast ständig am Ohr, auf Autoradio und Computer mag auch kaum mehr einer verzichten. Da verwundert es wenig, dass das Schlagwort Elektrosmog mittlerweile alles andere als unbekannt ist.

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass schon bei relativ geringen Strahlungen unterhalb der gesetzlichen Vorgaben Gesundheitsprobleme auftauchen können. Da sind Schlafstörungen gefolgt von morgendlicher Mattigkeit oder ständiger Müdigkeit genauso vorprogrammiert wie Stoffwechselstörungen oder sogar Bandscheiben-, Herz- und Gelenkprobleme. Wer noch dazu in der Nähe von Hochspannungsleitungen lebt, kann obendrein gar ein Krebsopfer werden. Die Strahlung erwärmt die Zellen, deren Erbgut verändert oder gar zerstört werden kann. Allerdings ist Vorsicht bei der generellen Aburteilung von Elektrosmog geboten.

Die Reaktion auf die elektrische Strahlung ist wie viele andere Ursachen für Krankheit sehr persönlich. Forscher vergleichen die Empfänglichkeit für Elektrosmog mit der Individualität von Fingerabdrücken, da nicht nur die Nähe zum Umspannwerk, sondern auch verschiedene durchaus persönliche Umgehens- und Lebensweisen berücksichtigt werden müssen.

So sind Menschen, die täglich durch einen Wald von Hochspannungsleitungen zur Arbeit fahren müssen oder sogar in direkter Nachbarschaft dazu leben sicherlich anfälliger für gesundheitliche Schwierigkeiten als Menschen, die in ländlicher Umgebung wohnen und wenig mit Elektrogeräten zu tun haben. Auch die Lebensweise des Einzelnen ist von Wichtigkeit. So sind Raucher, Menschen die viel Alkohol trinken oder andere Drogen zu sich nehmen mit größerer Wahrscheinlichkeit von Gesundheitsproblemen durch Elektrosmog betroffen als solche, die nach neuesten Maßstäben gesund leben.

by Andreas Mettler

presse[at]mettlerweb[dot]de

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Ein Kommentar zu Schlagwort Elektrosmog

  • Mario (3 comments) am 26/02/2010 um 20:57 Uhr:

    Die höhere Gefahr geht wohl von Drogen und dem Alkohol aus. An Elektrosmog ist noch keiner gestorben

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