Weihnachten

Weihnachten, das Fest der Geburt Jesu Christi. Was im Ursprung eines der drei Hauptfeste der Kirche war (und ist), das ist für den modernen Menschen ohne Konfession Weihnachtsmarkt, kandierter Apfel, Weihnachtsbäume, Lichtermeere, Familie und Grünkohl auf Pappe im Stehen. Das sind wohl die gängigen Assoziationen, die man so mit Weihnachten verbindet. Nun muss ich gestehen, dass ich genau in dieser Kategorie einzuordnen bin und mich dort auch außerordentlich wohl fühle. Wenn die Schwibbögen im Fenster stehen, in jeder Stube ein Räuchermännchen brennt und sich die Weihnachtspyramide bei Oma auf dem Kaffeetisch dreht, dann kann ich nicht wirklich an die Geburt des Herren denken.

Vielmehr drehen sich meine Gedanken dann um allerlei Leckereien, die man sich denn zu Gemüte führen könnte, ebenso wie die Jahr für Jahr wiederkehrende Veranstaltungsreihe „Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum“. Aber im Ernst – eine Sache ist dann doch immer recht quälend. Wie man sicher erahnen kann, handelt es sich hierbei um das leidige Thema Geschenke.

Was schenkt man Onkel Walther oder der alten Tante Trude? Was der Liebsten und was den Eltern? Das schlimme an der Geschichte ist, dass man sich verkompliziert, umso mehr man über sie nachdenkt. Quasi no way out! Deshalb habe ich die beiden letzten Feste das Denken Muttchen Google überlassen – und siehe da! Es kamen zum Teil sehr brauchbare Geschenkideen dabei heraus. Mama bekam eine Patenschaft über 10 Rebstöcke in Saale-Unstrut aufgedrückt.

Ehrensache als Weinfan, oder? Für den Herrn Papa fiel ein Tauchkurs ab; das Liebchen wurde mit handangefertigten Ohrringen bedacht und Oma und Opa staubten eine Wochenendreise nach Dresden ab, um endlich auch mal den Weihnachstmarkt Dresden besuchen zu können. Im Nachhinein berichteten sie ganz eifrig, dass dies wohl einer der schönsten Weihnachtsmärkte sei, den sie je gesehen hätten. Das wird dieses Jahr nachgeprüft, indem ich selbst mal hinfahre und mir das Spektakel ansehe. Wer kommt mit?

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Die Vielfalt der Saechsischen Schweiz

Mehr als eine Million Menschen verbringen jährlich einen Kurzurlaub Sächsische Schweiz. Vor allem Wanderfreunde und Bergsteiger zieht es in diese unvergleichlich schöne Landschaft. Geologen nennen dieses Gebiet Elbsandsteingebirge, das in Europa einmalig ist. Seit 1990 tragen der ausgewiesene Nationalpark und die Nationalparkregion den Namen Sächsische Schweiz und seit 1993 gibt es den Landkreis Sächsische Schweiz. Geprägt ist die Sächsische Schweiz durch das Elbtal mit seinen Nebentälern und den Ebenen mit den Tafelbergen, beiderseits des Elbtals.

Die unverwechselbaren Merkmale der Naturlandschaft sind die großen zusammenhängenden Wald-Fels-Gebiete, die als Nationalpark Sächsische Schweiz ausgewiesen wurden. Die Landschaft wurde hier weitestgehend ursprünglich gehalten, um die teilweise einmalige Pflanzen- und Tierwelt zu schützen. Traditionell sind in der Sächsischen Schweiz viele Wanderer unterwegs, denn das Gebiet ist sehr vielfältig, sodass für jeden Schwierigkeitsgrad garantiert das Richtige dabei ist. Das Wanderwegnetz ist sehr gut ausgebaut und markiert. In den letzten Jahren ist das Gebiet des Elbsandsteingebirges auch als Klettergebiet gut besucht. Mehr als 1100 Klettergipfel und 1700 Wege für das freie Klettern stellen eine Herausforderung für viele Bergsteiger dar.

Neben viel Sport, kann man es sich aber auch in den Kurorten richtig gut gehen lassen. Hier gibt es viele Erlebnisbäder und andere Sehenswürdigkeiten, wie die kulturhistorischen Stadtzentren der Kreisstadt Prina. Hierzulande gibt es viele Bau- und Kunstdenkmäler, wie die Stadtkirche St. Marien und das Schloss Sonnenstein. Nicht fehlen darf eine Fahrt mit dem historischen Raddampfer auf der Elbe. Da sich die Sächsische Schweiz südöstlich von Dresden befindet, kann man von dort aus hervorragend eine Städtereise Dresden unternehmen.

 

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Dresden

Dresden ist die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen und liegt nordwestlich des Elbsandgebirges und am Übergang zur Elbe, viele fahren hier auf einer ihrer Städtereisen Europa hin. Dresden ist eine kreisfreie Stadt und der  Sitz ist somit ihr eigener Regierungsbezirk. Auch viele verschiedene Hochschulen hat Dresden zu bieten. Unter anderem kann man hier auch gut Musical Städtereisen machen. Dresden hat insgesamt eine Fläche von ganzen 328,30 Quadratkilometern.

In der schönen und einer der beliebtesten Städte Deutschlands wohnen insgesamt 504.486 Menschen. Das sind dann durchschnittlich 1537 Menschen auf einem Quadratkilometer. Dresden ist auch die viertgrößte Stadt Deutschlands. Durch Dresden fließen einige Flüsse. Die Elbe ist jedoch das einzige Gewässer in der Stadt, welches noch von Schiffen befahrbar ist. Kleinere Flüsse der Stadt sind mitunter die Weißeritz und der Lockwitzbach sowie der Prießnitz. Alle drei sind Nebengewässer der Elbe.

Die Semperoper ist das bekannteste Wahrzeichen von Dresden, die sie unbedingt bei einem Besuch besichtigen sollten. Sie wird auch als das schönste Opernhaus Deutschlands bezeichnet. Die Semperoper war das bedeutendste Bauwerk von Gottfried Semper, der zur Zeiten des Baus in der so genannten Verbannung lebte. Er sendete daher die Pläne für den Bau an seinen Sohn Manfred, der daraufhin den Bau komplett nach den Plänen seines Vaters vollendete. Auch schon im 19. Jahrhundert waren viele Menschen von dem italienischen Renaissance Baustil fasziniert und daher ist die Fassade der wunderschönen Oper Bogenförmig und von vielen Rundbogenfenstern und hübschen Säulen verziert worden.

Insbesondere in der Nacht gibt die beleuchtete Fassade der Semperoper ein beeindruckendes Bild ab, das einem Betrachter unvergesslich erscheint. Ein weiterer Tipp ist die Frauenkirche, die man unbedingt besuchen sollte. Die Dresdner Frauenkirche wurde im 11. Jahrhundert zum ersten Mal errichtet. 1726 wurde sie leider abgerissen, weil sie zu klein für die Bürger der Stadt war. Direkt nach dem Abriss wurde wieder mit dem Bau der Kirche begonnen. Der Bau dauerte ganze 10 Jahre. Die Kirche wurde dann zu einer der prunkvollsten und beeindruckenden Bauwerke dieser Zeit. Leider wurde die Kirche während des zweiten Weltkriegs zerstört. Jedoch wurde die Dresdner Frauenkirche so gut wie identisch wieder aufgebaut. Dies ermöglichte eine aufwendige Computertechnik, die alte Trümmer identifizierte und wieder ihrem alten Platz zugeordnet hat.

 

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Dresden und der ewige Streit

Das Bürgerbegehren für einen Tunnel statt der umstrittener Waldschlößchenbrücke im UNESCO-Welterbe Dresdner Elbtal hat bislang mehr als 16 000 Unterschriften erbracht. Das teilte die Initiative „Welterbe erhalten“ am Freitag in Dresden mit. 20000 Unterschriften braucht diese Initiative um einen erneuten Bürgerentscheid herbeizuführen.

2005 haben die Dresdner bereits abgestimmt, und zwar in der Mehrheit für den Bau der Brücke. Es ist schon teilweise kurios mit welchen Mitteln danach die Brückengegner versucht haben den Bau hinauszuzögern. Zuletzt wurde sogar eine vom Aussterben bedrohte Fledermaus gefunden, alles ohne Erfolg. Die Brücke muss gebaut werden, denn das haben die Dresdner in einem demokratischen Bürgerentscheid beschlossen. Nun ist es aber der Fall das so ein Bürgerentscheid nach über 3 Jahren hinfällig wird. Also brauchten die Gegner nur 3 Jahre alles aufzuhalten, um nun mit dem Tunnelplan, erneut einen Entscheid einzufordern. Nur wer geht da noch wählen?

Der Entschluss der Mehrheit der Dresdner wird damit mit Füssen getreten und warum sollten die Dresdner nun noch mal eine Stunde des eigenen Sonntags damit verbringen, ein Kreuz für den Tunnel oder dagegen zu machen? Das wäre sicherlich den Gegnern nicht ganz unlieb, denn so können diese es leicht schaffen, eine Mehrheit für den Tunnel zu bekommen. Das würde bedeuten die -zig Millionen, welche schon im Brückenkonzept stecken, werden in den Sand gesetzt. Wer das zahlt? Sie liebe Leser, vorausgesetzt Sie zahlen Steuern.

Und danach beginnt das Ganze von vorne, denn nach 3 Jahren wird ja auch dieser Beschluss wieder hinfällig. Es würde in Dresden kaum noch jemanden wundern, wenn sich nicht auch jemand finden wird, der gegen den Tunnel wäre. Schließlich ist es schon bemerkenswert, mit welcher Vehemenz die Brückengegner gegen jegliche Elbquerung waren, nun aber mit einem Tunnelvorschlag daher kommen. Alles nur Taktik? Man wird es erleben.

Dresden Laubegast mit der Elbe im Hintergrund

Wer sich selber mal davon überzeugen möchte, wo die Brücke gebaut werden soll, oder ein Tunnel, der findet in einer der 8 Ferienwohnungen in Dresden Laubegast sehr günstig eine sehr komfortable Übernachtungsmöglichkeit, 500m Nahe dem umstrittenen UNESCO Welterbe, dem Elbtal. Dieser Welterbetitel wurde im Übrigen vergeben als schon längst der erste Spatenstich für die Brücke getan war. Hätte man diesen Titel dann eigentlich gar nicht verleihen dürfen? Wie kann man etwas wegnehmen wollen, was es gar nicht geben dürfte? Sicher ist im Brückenstreit nur eines: Diese Geschichte mit der Brücke wird weitergehen. Man sollte dran bleiben.

 

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